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13/02/2017

Wir bauen ein Kaleidoskop

Technik-AG an der Grundschule Eschenau

Rund 20 Grundschulkinder haben sich zur freiwilligen Technik-AG angemeldet. Davon nehmen allein zehn Mädchen am ersten Termin teil.
Zum Kurs „Wir bauen ein Kaleidoskop" begrüßt Schulleiterin Renate Weber-Maurer die Diplomingenieurin Susanne Traub-Lorenz.

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08/12/2016

Ganzheitliche Technikförderung, angefangen in Kindergarten über die Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen ist der Schlüssel dafür, dass junge Menschen sich für Technik begeistern.

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05/12/2016
Von zwei ehemaligen Schüler-Mentoren wurde unser neuester Bausatz entwickelt:
Der elektronische Schüttelwürfel!

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18/10/2016
Mit der Weiterführung des Moduls Energie aus der TeCbox Reihe, wurde für die Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen, das Modul Energie Plus entwickelt. Beim MINT Kongress in Mannheim konnten die Materialien von den Besuchern zum ersten Mal getestet werden.

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04/10/2016

Kinder für Technik begeistert

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Willkommen bei Faszination Technik!

29/04/2016

Girls´Day 2016


Auch am diesjährigen Girls´Day hat der Verein Faszination Technik Mädchen für Technik begeistern können!

Kategorie: General

Mädchen und Jungs lernen ungewöhnliche Berufe kennen
(Heilbronner Stimme, 29.4.2016  Red.: J. Paul und G. Schubert)

Raus aus dem Gewöhnlichen. Für den Girls’ Day lassen Mädchen ab der fünften Klasse den Schulalltag hinter sich und begeben sich auf unvertrautes Terrain. Sie erkunden, was Männer beruflich so machen — es könnte ja auch etwas für sie sein. Bundesweit gab es gestern rund 1oo ooo Schnupperplätze in Betrieben, Handwerk, Schulen und Hochschulen.

Nachfrage In der Region Heilbronn waren es 750 Angebote für Mädchen. Die Nachfrage war wie auch in den vergangenen Jahren groß. Die Auslastung lag bei gut 85 Prozent, wie Sandra Büchele von der Arbeitsagentur Heilbronn mitteilte. Umgekehrt war für Jungs recht wenig los. In Stadt und Landkreis Heilbronn boten die Unternehmen und Institutionen im Rahmen des Boys’ Day 90 Schnupperpraktika, die nur zu gut 40 Prozent genutzt wurden.

,,Leider ausgebucht”, hieß es schon seit vielen Tagen auf der Girls’-Day-Homepage für die sieben Workshops der Hochschule Heilbronn (HHN), 78 Mädchen wollten mit technischer Finesse einen ,,Lügendetektor” oder einen Beauty Würfel bauen oder mit dem ,,großen Krabbeln” in die Welt der Informatik eintauchen. Am Ende, das heißt am Morgen des Schnuppertages, standen sogar mehr Mädchen als angemeldet im Foyer der Hochschule. Sie durften alle mitmachen, versichert Organisatorin Lisa Friedel. Dass die HHN guten Grund hat, aktiv um Mädchen zu werben, zeigt ein Blick in die Statistik: nur zwölf Prozent der Studierenden in technischen Fächern sind weiblich, Tendenz: sehr langsam steigend.

Dass solche Werbetage wie der Girls’ Day Wirkung zeigen, belegen Zahlen aus dem Handwerk. So ist etwa der Frauenanteil im Bäckerberuf seit 2004 um 7,7 Prozent gestiegen und liegt inzwischen bei 25,9  Prozent. Auch Sandra Büchele, die mit Fünft- und Sechstklässlerinnen gemeinsam mit dem Verein Faszination Technik  Solarblumen gebastelt hat, lobt den Tag. ,,Der Girls’ Day ist in den Köpfen der Mädchen, der Schulen und der Eltern fest verankert”, sagt die Beauftragte für Chancengleichheit bei der Heilbronner Arbeitsagentur. Büchele hält es für wichtig, Mädchen schon sehr früh mit Technik in Berührung zu bringen, weil ein spielerischer Zugang zu diesem Bereich leichter falle.

Nutzen Bundesweite Untersuchungen belegen den Nutzen des Girls’ Day für beide Seiten. Die Mädchen lernen neue Berufe kennen, und die Unternehmen können sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Dass viele renommierte Unternehmen seit Jahren Schnupperpraktika anbieten, ist für Sandra Büchele ein Beleg dafür, dass das Konzept funktioniert. ,,Wenn es den Unternehmen nichts bringen würde, wären sie nicht jedes Jahr wieder dabei.”

Löten oder Suppe servieren
Ludwigsburger Kreiszeitung, Red:Christiane Rebhan

[....]„Ich bin Ingenieur“, sagt Barbara Wild. Den weiblichen Zusatz „-in“ findet die Diplomingenieurin von der Hochschule Heilbronn umständlich. Sie erklärt im Ludwigsburger Berufsinformationszentrum sieben Mädchen, wie man eine Energiespartaschenlampe baut. Zuerst steht Theorie auf dem Plan. Die Schülerinnen lernen etwas über den Stromkreis, Elektromagnetismus und den Unterschied zwischen einer LED (Licht aussendende Diode) und einer Glühlampe. Endlich dürfen die Mädchen zum Lötkolben greifen. „Mein Papa ist Elektriker. Ich finde es immer schön, w ie er das macht und mir macht es Spaß, kleine Teile zusammenzubauen“,  sagt Elena Vivenzio. Deswegen hat sich die Elfjährige zum Girl’s -Day angemeldet.

„Zu Hause könnt ihr die Taschenlampe mit Transparentpapier umkleben, damit es schön aussieht und leuchtet“, sagt Barbara Wild. Denn die Optik der Taschenlampe ist den Mädchen wichtig – ein paar Dinge sind eben doch geschlechtertypisch.



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