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15/03/2018

Kreativer Technik-Workshop mit den Mädchen des Girls´Day-Colleges

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23/10/2017

Zum sechsten Mal hat der Verein Faszination Technik den Aktionstag zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren am Samstag auf die Beine gestellt - in Kooperation mit der Gemeinde Untergruppenbach und der Stettenfelsschule. Kinder und Jugendliche konnten in Workshops ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und dabei jede Menge Spaß haben.

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Termin-Kalender

23/10/2017

6. AbenteuertechnikTag in Untergruppenbach


Zum sechsten Mal hat der Verein Faszination Technik den Aktionstag zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren am Samstag auf die Beine gestellt - in Kooperation mit der Gemeinde Untergruppenbach und der Stettenfelsschule. Kinder und Jugendliche konnten in Workshops ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und dabei jede Menge Spaß haben.

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Kategorie: Presse

Auch mehrere Firmen waren an diesem Tag vertreten, so EnBW, Kaco, Schunk oder Marbach. Sie boten ebenfalls Tüfteleien an und gaben den Schülern die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren.

©HEILBRONNER STIMME | HZ Künzelsau | REGION | 31 | Montag, 23. Oktober 2017
Von Redakteurin Vanessa Müller

 Legt der sich wirklich auf ein Brett voll langer, spitzer Nägel? Die Jungs und Mädchen in der Stettenfelshalle halten den Atem an. Und dann auch noch das: Der Professor mit den weißen Haaren und dem schrägen Einstein-Bild auf dem T-Shirt holt einen Jungen aus dem Publikum auf die Bühne – und bittet ihn, auf seinen Bauch zu steigen! „Aber nicht hüpfen“, sagt Kurt Rauschnabel von der Hochschule Heilbronn ganz lässig. Und schon steht Marek oben. „Wooow“, raunen die Zuschauer. Das tut dem ja gar nicht weh. Warum? Das ist keine Zauberei sondern reine Wissenschaft. „Es funktioniert, weil es so viele Nägel sind, auf die sich mein Gewicht verteilt“, erklärt der Professor. „Physik muss knallen“ heißt die Show, mit der er den Abenteuer-Technik-Tag in Untergruppenbach umrahmt.

Werkelpass Zum sechsten Mal hat der Verein Faszination Technik den Aktionstag zum Staunen, Mitmachen und Ausprobieren am Samstag auf die Beine gestellt – in Kooperation mit der Gemeinde Untergruppenbach
und der Stettenfelsschule. Kinder und Jugendliche können in Workshops ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben und dabei jede Menge Spaß haben. „So möchten wir Jungs und Mädchen für Technik begeistern“, sagt Barbara Wild, Geschäftführerin des Vereins. Und das kommt an. Eine Stunde nach Start haben sich schon 250 junge
Teilnehmer einen „Werkelpass“ abgeholt, mit dem sie an den Workshops teilnehmen können. Auf dem Programm stehen etwa der Bau von Kaleidoskopen, Windgeneratoren oder Solarmobilen.

Luftkissenfahrzeug Mächtig beliebt sind die Luftkissenfahrzeuge. „Sucht euch einen Tisch, an dem eure Vorgänger fast fertig sind“, rät Ingenieur Walter Kleinknecht ein paar Jungs, die am liebsten sofort loslegen wollen. Und die stellen sich ganz ohne zu murren an. Lukas (10) ist schon kräftig am werkeln. Er will nämlich mal Ingenieur werden. „Cool“ findet er die Luftkissenfahrzeuge. „Weil die schweben und sowas.“Schwester Lara  (12) hat ihren Putzroboter am Nebentisch schon fertig gebaut. Oma Brigitte Sontopski ist begeistert. Naturwissenschaft ist ein wichtiges Thema in der Familie. „Mein Mann ist Techniker“, erzählt sie. „Und Papa auch“, ruft Lukas. Angeleitet werden die Jungs und Mädchen von den vielen Jugend-Mentoren, die der Verein in den vergangenen Jahren ausgebildet hat und die an diesem Tag alle rote TShirts tragen.

„Jetzt musst du das eine Ende da vorne festschrauben“: Seher Tinel erklärt der siebenjährigen Anna geduldig, wie sie ein leuchtendes Gespenst zusammenbauen kann. Die junge Frau ist seit 2015 Mentorin – und lernt selbst einen technischen Beruf. „Ich bin im zweiten Lehrjahr zur Fertigungsmechanikerin bei Audi“, erzählt sie. „Wir müssen beweisen, dass auch Frauen Technik drauf haben“, appelliert sie an ihre Geschlechtsgenossinnen.

Dass viele der Mentoren weiblich sind, das freut auch Barbara Wild. „Mädchen sehen nämlich besonders den sozialen Aspekt dahinter.” Auch mehrere Firmen sind an diesem Tag vertreten, so wie die EnBW, Kaco, Schunk oder Marbach. Sie bieten  ebenfalls Tüfteleien an und geben den Schülern die Möglichkeit, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Bevor der Tag zu Ende ist, lässt Professor Rauschnabel in seiner Show noch einmal eine riesige Nebelwolke in die Luft schießen – das Ergebnis des Zusammentreffens von minus 190 Grad kaltem Stickstoff und heißem Wasser. Physik ist eben doch einfach cool.





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