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17/12/2018

©HEILBRONNER STIMME | Montag, 17. Dezember 2018 | Autorin Henrike Mielke

Workshop am Hartmanni-Gymnasium in Eppingen soll bei den Schülern der Oberstufe Interesse für Technik wecken.

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15/12/2018
Adventsworkshop des Teclubs mit flackernden Tannenbäumen und dampfender Physik

Hier gehts zu den Bildern: Foto-Galerie
(bitte nach unten scrollen)

Und hier das Video der Stickbomb: Start der Stickbomb

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07/10/2018
Am 28.9.18 fand die Auftaktveranstaltung für die 6. Staffel der natec Mentorinnen- und Mentoren-Ausbildung statt, diesmal in der Hochschule Heilbronn.

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Von der Zeichnung zum Werkstück mit dem Lasercutter

Laserschneiden...
... ist eine Technik, die einen sehr schmalen Laserstrahl verwendet, mit dem man sowohl Muster oder Schrift auf einen Gegenstand gravieren kann, als auch durch verschiedene (Platten-)Materialien schneiden kann. Dies können Holz, Kunststoff, Plexiglas, Papier, Leder oder sogar Kekse seon.
Weil der Laserstrahl so schmal fokussiert ist und sehr exakt geführt wird, können sehr genaue Schnitte hergestellt werden.

Vektorbasierte Grafik
Damit der Laser weiß, wor er schneiden soll, braucht er eine genau Zeichnung. Diese erstellen wir mit dem Vektorgrafikprogramm "Inkscape" (Freeware). Normale Bilder am PC bestehen meist aus vielen Punkten (Pixel). Aber für geometrische Formen (Linien, Kreise etc.) nutzt man Programme, die diese Formen in (berechneten) Kurven darstellen. Dann kann man die Formen einfach ohne Qualitätsverlust vergrößern/verkleinern und miteinander verbinden. Die Kurven nutz der Laser als "Führungslinien" für seine Schnitte.

Hier können (dünne < 0,001 mm) Linien gezeichnet werde, die dann später die Schnittlinie bilden. Alle anderen Zeichnungsteile wie Flächen, dickere Linien oder Schrift werden "gerastert", d.h. in die Oberfläche des Materials eingraviert werden.

Ein Tipp zum Thema "Inkscape" und Lasercutter:
Über das normale Druckermenü kann Inkscape nur gerasterte Daten an den Laser (hier Epilog Zing 60) schicken, es ist keine Schnitt möglich! Als Abhilfe wird oft der Umweg über Abspeichern als PDF (wichtig: „Texte in Kurven umwandeln“ aktivieren und „Filtereffekte“ deaktivieren) und Drucken aus dem Adobe Acrobat beschrieben.
Hier ist eine einfachere Alternativ ohne den Umweg über PDF:
- In Inkscape: alle Schnittlinen mit "Rot" 255 o und 0,001 mm Konturbreite anlegen.
- Menü Erweiterungen>Exportieren>"Windows32 Vektor-Druck" auswählen. Es öffnet sich der Epilog-Laser-Dialog.
- Über die Seite „Farbzuweisung“ für die Farbe Rot die Einstellungen eintragen und mit dem Doppelpfeil nach rechts übertragen.
Rasterwerte auf der Seite „Allgemein“ einstellen.
- Durch Auswahl von OK wird die Datei an den Drucker übertragen.

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